Windentelemetrie

WTS – Windentelemetriesystem

Projektleitung: F. Carpus

Zielsetzung:

Das Ziel des WTS – Windentelemtriesystems ist die Verbesserung des Windenstarts. Eine der wichtigen Größen beim Windenstarts ist die IAS (Indicated Airspeed), die unkorrigierte Eigengeschwindigkeit oder die Geschwindigkeit des Flugzeugs relativ zur umgebenen Luftmasse. Die Geschwindigkeit ist im Windenstart ein nicht zu unterschätzender Faktor, eine zu hohe Schleppgeschwindigkeit birgt einerseits die Gefahr zu hohe Lastvielfache zu erzeugen und die Zelle überzubelasten als auch zu große Anstellwinkel einzusteuern und die Gefahr trotz hoher Geschwindigkeit einen Strömungsabriss zu erzeugen.

Auch wird sämtliches Seilmaterial durch Überbelastungen geschwächt, Seilrisse oder defekte Sollbruchstellen erzeugen so zusätzliche Kosten.

Bisher muss der Windenfahrer die IAS des Flugzeuges anhand von Erfahrung, optischen Eindrücken wie Seildurchhang, etc. abschätzen bzw. bekommt er per Funk vom Piloten in unregelmäßigen Abständen die Geschwindigkeit übermittelt.
Ziel der WTS ist die Ermittlung der IAS mittels eines Drucksensors im Flugzeug und eine Funkübertragung der Werte an die Winde. Hierbei erhoffen wir uns eine Erhöhung der Sicherheit im Windenstart, als auch eine Unterstüzung des Windenfahrers.

 

Aufbau:

 

Timeline:

Zeit:
Umsetzung:
seit 2012 Idee & Konzept
31.05. 2012 Förderantrag Ingenierfreunde Aachen
seit Mai 2012 Weitere Planung & Auswahl d. Bauteile & Software-Konzept
Oktober 2012 Bestellung d. Drucksensoren & Bauteile
seit Oktober 2012 Prototyp-Aufbau auf SteckbrettProgrammierung d. Software
seit Februar 2013 Erste Testphase ohne Funkübertragung
Geplant:
ab April 2013
Weitere Testphasen im Windkanal d. FH Aachen & Inbetriebnahme Funkmodule

Fotos/Text: FAG Aachen

Projektleitung: Florian Carpus

Bei Fragen, Anregungen oder sonstigen Bemerkungen kontaktieren sie uns bitte per Mail!

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